Auf einen Blick

„Kupferstraße“
Archäologisch-geographische Entdeckungsreise vom Mondsee nach Südtirol

Blick vom Reschenpass zum Ortler (3.905 m)
Blick vom Reschenpass zum Ortler (3.905 m)           …mehr>>

documenta-Stadt Kassel und Umgebung 
Schlösser, Parks und Urwälder

Orangerieschloss in der Karlsaue
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Wiesbaden und Umgebung
Edelsteine, heiße Quellen, Römer, Kelten und Johannes Gutenberg

Schloss Biebrich
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Wohnmobil – Exkursion
Geführte Themenreise entlang der „Kupferstraße“ 

Studienreisen, geführte Wohnmobil Reisen, Wohnmobil Tour
Geführte Wohnmobil Reisen       …mehr>>

Wanderstudienreise
Geführte Wanderungen auf dem „Ötztaler Urweg“

Wanderstudienreisen Ötztaler Alpen
Ötztaler Alpen          …mehr>>

Wanderreise Südtirol
 Wander-Hopping – 3 Täler in einer Woche

Tisenhoh, Vernagt
Tisenhof, Vernagt      …mehr>>

Studienreise Alpen

„Kupferstraße“
Archäologisch-geographische Entdeckungsreise vom Mondsee nach Südtirol

Die „Kupferstraße“ ist eine alte Handelsroute, auf der auch Ötzi, der Mann aus dem Eis, vor mehr als 5.000 Jahren unterwegs war. Seinen Spuren folgend werden Sie wunderbare Landschaften kennenlernen, Museen besuchen, archäologische Ausgrabungsstätten und Originalschauplätze, an denen urgeschichtliche Menschen gerastet, geschlafen und gewohnt haben, wo sie kultische Rituale vollzogen und Gottheiten verehrt haben und wo sie ihre Rohstoffe, wie das Kupfer, gewonnen und weiterverarbeitet haben. Darüber hinaus erfahren Sie viel über die Entstehungsgeschichte der alpinen Landschaften und die geologischen Prozesse und klimatischen Einflüsse, die die Alpen geformt haben. Die geographische Perspektive eröffnet Ihnen einen weiten Blick auf die einzelnen archäologischen Exkursionspunkte.

Auf einen Blick
  • 10 Tage archäologisch-geographische Studienreise mit Heidi Rüppel
  • Auf der uralten Handelsroute Kupferstraße im Kulturraum der Alpen unterwegs
  • Alpine Landschaften und archäologische Höhepunkte
  • Folgen Sie den Spuren von Ötzi, dem Mann aus dem Eis

Nächster Termin
23.08.2018 – 01.09.2018 

Alpenvorland mit Blick zum Großvenediger
Alpenvorland mit Blick zum Großvenediger

Reiseverlauf: (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Anreise Göttingen – Mondsee a. Mondsee (A).
Um 7.30 Uhr Abfahrt mit einem komfortablen Reisebus von Göttingen Hbf., München Zustiegsmöglichkeit 14.45 Uhr. Kurzer Stopp am Chiemsee. Hier werden Sie über das Thema Eiszeit, die Entstehung der Seenlandschaft und Besiedlung durch den Menschen informiert.
Drei Übernachtung in Mondsee
: Schlosshotel Mondsee****.
Bildergalerie Schlosshotel Mondsee >>

Chiemsee - eine archäologisch-geographische Reise ©J. Apel-geokulturzeit
Chiemsee

2. Tag: Mondsee und Attersee (F/A).
Am Vormittag besuchen Sie das Pfahlbaumuseum in Mondsee (mit Führung), wo Ihnen die Geschichte der Pfahlbaukultur des Mondseelandes, das einmal das Technologiezentrum der Kupfergewinnung und -verarbeitung gewesen ist, näher gebracht wird. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Bus zu den Standorten der untergegangenen Pfahlbausiedlungen (UNESCO Welterbestätten) entlang des Mond- und Attersees.
Übernachtung in Mondsee.

Mondsee © Fotolia.com
Mondsee

3. Tag: Mühlbach am Hochkönig (F/A).
Nach dem Frühstück geht die Reise vom Mondsee aus nach Mühlbach am Hochkönig, wo Sie das Bergbaumuseum und den Schaustollen besuchen werden. 4.000 Jahre Bergbaugeschichte und Kupfererzgewinnung sind Thema des Tages. Vom Mitterberg haben vermutlich auch die Pfahlbauer am Mondsee ihr Erz bezogen. Auch Ötzis Axt war aus Mondsee-Kupfer gefertigt. Am Nachmittag erkunden Sie das prähistorische Kupfererzabbaugebiet rund um das Arthurhaus (Pingen, Schmelzofenplatz, kupferzeitlicher obertägiger Werkplatz und ein bronzezeitlicher Stollen).
Rückfahrt nach Mondsee. Übernachtung.

Prähistorisches Kupfererzabbaugebiet am Hochkönig
Prähistorisches Kupfererzabbaugebiet am Hochkönig

4. Tag: Vent im Ötztal (F/A).
Heute setzen Sie Ihre Reise auf der „Kupferstraße“ fort und fahren von Bischofshofen aus zurück nach Salzburg und weiter durch das Inntal, vorbei an Schwaz und Innsbruck, ins Ötztal nach Umhausen zum Felssturz zu Köfels und Stuibenfall. Ankunft in Vent am späten Nachmittag. Bezug des Hotels. Nach dem Abendessen besteht die Möglichkeit, sich im Widum in Vent die Ausstellung Naturpark Ötztal mit den prähistorischen Fundstücken vom Hohlen Stein anzusehen. Übernachtung in Vent.
Zwei Übernachtungen: Hotel Bergwelt***.

Bildergalerie Hotel Bergwelt >> 

Vent im Ötztal
Vent im Ötztal

5. Tag: Gemütliche Tageswanderung (F/A).
Heute folgen Sie dem archäologischen Wanderweg A2 Richtung Similaun zu den Originalschauplätzen, an denen steinzeitliche Jäger und Händler gerastet und geschlafen haben (Hohler Stein) und wo sie kultische Rituale vollzogen und Gottheiten verehrt haben (Kaser).
Anforderung: Von Vent bis zum Hohlen Stein sind es 1,5 km (150 Höhenmeter), bis zum Kaser weitere 2 km und 100 Höhenmeter. Der Weg ist ein gut ausgebauter Fahrweg – bequem zu gehen. Die Wanderung bis zum Kaser ist optional.
Übernachtung in Vent.

Archäologischer Wanderweg mit der Gipfelpyramide des Similaun im Blick
Archäologischer Wanderweg mit der Gipfelpyramide des Similaun im Blick

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Blick vom Reschenpass zum Ortler (3.905 m)
Blick vom Reschenpass zum Ortler (3.905 m)

6. Tag: Über den Reschenpass nach Meran (F/A).
Nach dem Frühstück verlassen Sie Vent und fahren über den Reschenpass nach Südtirol bis Schloss Juval. Am Burgberg befindet sich eine neolithische Grabungsstätte. Hier könnte Ötzi, der Mann aus dem Eis, gewohnt haben. Mietwagen bringen Sie den Burgberg hinauf. Der Weg führt an einem Schalenstein oberhalb vom Weingut Unterortl vorbei. Spaziergang entlang des Schnalswaals zu Reinhold Messners Bergbauernhof Oberortl. Anschließend Weiterfahrt nach Meran.
Zwei Übernachtungen: Classic Hotel Meraner Hof****.
Bildergalerie Classic Hotel Meraner Hof >>

Schloss Juval / Bergbauernhof Oberortl
Schloss Juval / Bergbauernhof Oberortl

7. Tag: Ausflug ins Schnalstal zum ArcheoParc (F/A).
Dieser Tag steht ganz im Zeichen von „Ötzi“. Vormittags Fahrt mit der Schnalstaler Gletscherbahn hinauf auf den Alpenhauptkamm (3.212 m) in die Nähe der Ötzi-Fundstelle. Am Nachmittag besuchen Sie den ArcheoParc Schnals (mit Führung). Das Freilichtmuseum berichtet anschaulich über das Leben der Menschen der Jungsteinzeit und über Ötzis Lebensraum.
Rückfahrt nach Meran. Übernachtungen in Meran

Archeoparc Schnals
Archeoparc Schnals

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Blick über das Eisacktal in die Dolomiten
Blick über das Eisacktal in die Dolomiten

8. Tag: Eisacktal: Villanders – Feldthurns – Brixen (F/A).
Heute geht es ins schöne Eisacktal, wo der Mann aus dem Eis vermutlich seine frühe Kindheit verbracht hat. Sie besuchen den Archeoparc in Villanders (mit Führung), eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten mit Siedlungsspuren von der Mittelsteinzeit über die Jungsteinzeit und Bronzezeit bis zur Römerzeit. Die Mittagspause verbringen Sie auf der  Villanderer Alm mit Blick auf die Dolomiten und hinüber zum Brandopferplatz auf der Schernhochfläche. Nachmittags steht ein weiteres Highlight auf dem Programm: Der Besuch des Archeoparcs in Feldthurns, wo ein kupferzeitlicher Kultplatz einer megalithischen Anlage mit Steinkreisen aufgeschlossen ist (mit Führung). Anschließend fahren Sie nach Brixen. Hier lassen Sie den Tag gemütlich ausklingen. Übernachtung in Brixen.
2 Übernachtungen: Residence Hotel Gasser**** in Brixen.

Bildergalerie Residence Hotel Gasser >>

Archeoparc in Villanders / Archeoparc in Feldthurns
Archeoparc in Villanders / Archeoparc in Feldthurns

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Kultplatz Castelfeder
Kultplatz Castelfeder

9. Tag: Bozen und Castelfeder (F/A).
Heute sind Sie dem Mann aus dem Eis ganz nah: Besuch des Archäologiemuseums in Bozen (mit Führung). Mittags haben Sie Zeit zur freien Verfügung (ca. 2 Std. Aufenthalt in Bozen). Am Nachmittag fahren Sie nach Castelfeder, einem alten Siedlungs- und Kultplatz, der bis in die Bronzezeit zurückreicht. Genießen Sie den grandiosen Ausblick vom Felsplateau aus rötlichem Vulkangestein (Quarzporphyr) ins breite Etschtal. Hier endet Ihre Reise auf der „Kupferstraße“, die weiter nach Süden bis zu den Feuersteinbrüchen in den Monte Lessini bei Verona führt.
Rückkehr ins Hotel. Übernachtung in Brixen.

10. Tag: Rückreise (F).
Nach dem Frühstück treten Sie die Heimreise an – über den Brenner nach Innsbruck und über München zurück nach Göttingen (Ausstiegsmöglichkeit München: ca. 12 Uhr, Ankunft Göttingen: ca. 19 Uhr). Ende einer eindrucksvollen Reise auf der „Kupferstraße“. 

Karte Kupferstraße


Hinweis zu den Anforderungen 
Kleine Spaziergänge bzw. gemütliche Wanderungen sind vorgesehen (am 3., 4., 8. u. 9. Tag) – die extremste Wanderung ist die zum Kaser in Vent mit 3,5 km und 250 Höhenmeter (optional). 

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Eingeschlossene Leistungen
  • Busrundreise laut. Reiseprogramm ab/bis Göttingen
  • Ausflüge und Besichtigungen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 9 Übernachtungen in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm
  • Informationsmaterial

Teilnehmerzahl
Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 10, max. 17 Personen. 

Reiseleitung
Dipl. Geographin Heidi Rüppel (Geographie, Natur- und Kulturgeschichte)

Reise ab/bis
ab/bis Göttingen
Zustiegsmöglichkeit / Ausstiegsmöglichkeit München-Hbf.

Termin
23.08.2018 – 01.09.2018

Preise pro Person
DZ:  2.795 EUR
EZ:  2.939 EUR 

Wichtiger Hinweis
Reiseveranstalter: Karawane Reisen GmbH & Co. KG
(Reise-ID: 27998 Karawane Webcode)

Abkürzungen:
A = Abendessen, F = Frühstück, DZ = Doppelzimmer, EZ = Einzelzimmer.

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mit Archäologie & Reisen ins urgeschichtliche Europa ….
Seit nunmehr 32 Jahren bieten wir Archäologie & Reisen an. Unser Anspruch ist es, heutige Kenntnisse über das Leben der prähistorischen Menschen anschaulich, umfassend und spannend zu vermitteln: durch Besichtigungen vorgeschichtlicher Stätten und Museen, durch Besuche von Ausgrabungen und Gespräche mit den beteiligten Forschern.
Unsere Fahrten führen vorwiegend in Gegenden, die auch durch ihren landschaftlichen Reiz bestechen. Sie werden so durchgeführt, dass Sachinformation, Muße und Erholung in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Individuelle Betreuung durch fachlich und organisatorisch kompetente Reisebegleiter ist ebenso selbstverständlich wie die Beschränkung der Teilnehmerzahl auf etwa zwanzig Personen.
 

Archäologie & Reisen ist eine Initiative ausgebildeter Archäologen, die die Reisen nach fachlichen Gesichtspunkten ausarbeiten und als Reiseleiter betreuen. Veranstalter der Reisen ist Karawane Reisen.
 

Ihre Fragen, zum Inhalt der Studienreisen, richten Sie bitte an:
lauer Archäologie & Reisen
Hery A. Lauer, M.A.
Im Winkel 10
37136 Ebergötzen
Fon. 05507.915416
E-Mail. herylauer@t-online.de
Internet. www.archaeologie-und-reisen.de 

Für Fragen zur Organisation und für Ihre Anmeldung wenden Sie sich bitte an den Veranstalter:
Karawane Reisen Gmbh & Co. KG
Pf 909
71609 Ludwigsburg
Fon. 07141.284820
E-Mail. studienreisen@karawane.de
Internet. www.karawane.de (Webcode 27998)

Den Reisen liegen die Allgemeinen Reisevereinbarungen des Veranstalters zugrunde. Auf der Website des Veranstalters und seinem Katalog „Europa & Orient 2018“ finden Sie weitere Details und Reisen.

Studienreise Kassel

documenta-Stadt Kassel
Schlösser, Parks und Urwälder 

Bergpark Wilhelmshöhe © geokulturzeit-Studienreisen
Bergpark Wilhelmshöhe

Kassel ist bekannt durch die documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Alle fünf Jahre findet die Ausstellung statt.

Reisen Sie in familiärer Atmosphäre und lernen Sie auf dieser spannenden Entdeckungsreise Schauplätze der Natur- und Kulturgeschichte Nordhessens kennen. Der komfortable Minibus bietet auf den Tagesausflügen in die nähere und weitere Umgebung von Kassel eine hohe Flexibilität.

Auf einen Blick
  • 5 Tage Entdecker-Studienreise
  • Streifzüge durch die Geschichte mit Heidi Rüppel und Jürgen Apel
  • Aufenthaltsreise mit Tagesausflügen im komfortablen Minibus
  • Ein kleines Team entdeckungsfreudiger Menschen begibt sich auf Spurensuche!
  • Kleine Gruppe – maximal 7 Reisegäste

Termine
Frühjahr:
01.05.2018 – 05.05.2018
29.05.2018 – 02.06.2018  

Herbst:
04.09.2018 – 08.09.2018
18.09.2018 – 22.09.2018 

Friedrichsplatz mit Fridericianum, Kassel © geokulturzeit-Studienreisen
Friedrichsplatz mit Fridericianum

Reiseverlauf: (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Kassel (A). 
Individuelle Anreise, Ankunft 13 Uhr. Gepäcktransfer zum Hotel. Das Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe liegt mitten in Europas größten und zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen zahlreichen Baudenkmälern und den Wasserkünsten. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Schloss Wilhelmshöhe (200 m entfernt). Weit reicht der Blick über Kassel hinüber zum Kaufunger Wald.

Herkules - Bergpark Wilhelmshöhe ©J. Apel - geokulturzeit-Studienreisen
Herkules, Bergpark Wilhelmshöhe

Am Nachmittag Spaziergang von Kassels Kulturbahnhof aus über die Treppenstraße, Deutschlands ersten Fußgängerzone, hinunter zum Orangerieschloss in der Karlsaue und zum Marmorbad. Von dort aus Fahrt hinauf zum Herkules, dem Wahrzeichen der Stadt Kassel. Die 8,30 m hohe kupferne Statue ist begehbar.
4 Übernachtungen: Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe****.
Bildergalerie Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe >>

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Schloss Wilhelmshöhe ©geokulturzeit-Studienreisen
Schloss Wilhelmshöhe

2. Tag: Schloss Wilhelmshöhe und Wasserkünste (F/A).
Vormittags Besichtigung von Schloss Wilhelmshöhe mit der weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister und des Weißensteinflügels. Im Schloss Wilhelmshöhe residierte Napoleons jüngster Bruder Jérôme, der in Kassel 23-jährig zum König ernannt wurde. Schloss Wilhelmshöhe wurde damals „Napoleonshöhe“ genannt. Mittagspause.

Wasserspiele-Aquädukt
Wasserspiele-Aquädukt

Um 14.30 Uhr Beginn der Wasserspiele im Bergpark, die heute noch genauso funktionieren wie zu Zeiten der Landgrafen und Kurfürsten vor 300 Jahren. Auf einer Länge von 2 km fließt das Wasser dem natürlichen Gefälle folgend vom Herkules aus über Kaskaden zum Steinhöfer Wasserfall, zum Wasserfall an der Teufelsbrücke, zum Aquädukt, einer künstlich erbauten Ruine, die einer verfallenen römischen Wasserleitung nachempfunden ist, und weiter zum Fontänenteich vor dem Schloss. Hier enden die Wasserspiele mit einer 52 m hohen Wasserfontäne.

Abschluss der Wasserspiele, Fontänenteic
Abschluss der Wasserspiele, Fontänenteic

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Dörnberg, Helfensteine
Dörnberg, Helfensteine

3. Tag: Ausflug zum Dörnberg und in den Reinhardswald (F/A).
Das Dörnbergmassiv ist ein Muschelkalkhöhenzug mit Magerrasenflächen und Wacholderdriften und zahlreichen kleinen Kuppen aus Basalt und Basalttuff wie den Helfensteinen (alter Keltensitz). Kurzer Spaziergang dorthin. Mittagspause

Urwaldpfad im Reinhardswald

Urwaldpfad im Reinhardswald
Urwaldpfad im Reinhardswald

Weiterfahrt in den Reinhardswald zum Dornröschenschloss Sababurg und Urwald mit seinen über 400-jährigen Buchen und 200 bis 600 Jahre alten Eichen. Der Wald ist aus einem mittelalterlichen Hutewald hervorgegangen. Die skurril aussehenden Bäume ziehen Naturfotografen aus der ganzen Welt an. Rundgang durch den Wald, der seit gut 100 Jahren weitestgehend sich selbst überlassen ist (Rundweg: ca. 1,8 km).
Rückfahrt nach Kassel.

Dornröschenschloss Sababurg
Dornröschenschloss Sababurg

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Edersee
Edersee

4. Tag: Ausflug an den Edersee (F/A).
Die Fahrt führt am Korbacher Eisenberg vorbei, Deutschlands reichster Goldlagerstätte.

Naturdenkmal Korbacher Spalte
Naturdenkmal Korbacher Spalte

Kurzer Stopp am Naturdenkmal Korbacher Spalte, die zweitälteste fossilführende Spalte der Welt (Massengrab urzeitlicher Reptilien).

Gegen Mittag Ankunft an der Kahlen Haardt mit ihrem alten Knorreichenwald. Das Alter der kleinwüchsigen Traubeneichen beträgt zum Teil über 500 Jahre. Spaziergang auf dem gut ausgebauten und bequem zu gehenden Knorreichenstieg durch den uralten Eichen-Trockenwald zum Aussichtspunkt Schöne Aussicht.

Schöne Aussicht, Edersee
Schöne Aussicht, Edersee

Hier haben Sie einen herrlichen Blick auf den Edersee und die alten Buchenwälder auf den umliegenden Ederhöhen, die mit den Buchenwäldern in den Karpaten und im Nationalpark Hainich auf der Welterbeliste der UNESCO stehen. Anschließend fahren Sie zur Staumauer des Edersees. Im Spätsommer, wenn der See etwas abgelassen wird, kann man untergegangene Siedlungsreste sehen. Abstecher zum Schloss Waldeck. Rückfahrt nach Kassel.

Knorreichenstieg am Edersee
Knorreichenstieg am Edersee
Brücke von Asel
Brücke von Asel

5. Tag: Schloss Wilhelmsthal (F).
Genießen Sie ein letztes Mal den herrlichen Bergpark mit seinem alten Baumbestand vor Ihrer Haustür. Danach fahren Sie nach Kassel-Calden und besichtigen Schloss Wilhelmsthal, eine der elegantesten Rokoko-Anlagen Deutschlands. Auf der nahegelegenen Staatsdomäne Frankenhausen, ein Demonstrationsbetrieb für ökologischen Landbau der Universität Kassel, gibt es einen Hofladen mit Freisitz. Hier besteht die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken. Dann heißt es Abschied nehmen. Ab 14 Uhr Transfer zum Bahnhof. Individuelle Rückreise.

Schloss Wilhelmsthal
Schloss Wilhelmsthal
Eingeschlossene Leistungen 
    • Transfers und Ausflüge im komfortablen Kleinbus lt. Reiseprogramm
    • Eintrittsgelder und Führungen lt. Reiseprogramm
    • 4 Übernachtungen in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm
    • Informationsmaterial

Teilnehmer
Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 4, max. 7 Personen.

Reiseleitung
Dipl. Geographin Heidi Rüppel und Dipl. Geograph Jürgen Apel (Natur- und Kulturgeschichte, Geographie)


Reise ab/bis

ab/bis Kassel

Gut zu wissen
  • Sie wohnen im renommierten Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe. Es liegt mitten in Europas größten und zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen zahlreichen Baudenkmälern und den Wasserkünsten, nur 200 Meter entfernt steht Schloss Wilhelmshöhe. Weit reicht der Blick über Kassel bis hinüber zum Kaufunger Wald. 
  • An- und Rückreise mit PKW: Hotelparkplatz gegen Gebühr

Termine:
01.05.2018 – 05.05.2018
29.05.2018 – 02.06.2018
04.09.2018 – 08.09.2018
18.09.2018 – 22.09.2018 

Preise pro Person:
DZ:  1.470 EUR 
EZ:  1.662 EUR 

Wichtiger Hinweis
Reiseveranstalter: Karawane Reisen GmbH & Co. KG

(Reise-ID: 24168 Karawane Webcode)

Abkürzungen 
A = Abendessen, F = Frühstück, DZ = Doppelzimmer, EZ = Einzelzimmer.

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Für Fragen zur Organisation und für Ihre Anmeldung wenden Sie sich bitte an den Veranstalter:

Karawane Reisen Gmbh & Co. KG
Pf 909
71609 Ludwigsburg
Fon. 07141.284820
e-mail: studienreisen@karawane.de

Internet: www.karawane.de (Reise-ID: 30758)

Den Reisen liegen die Allgemeinen Reisevereinbarungen des Veranstalters zugrunde. Auf der Website des Veranstalters und seinem Katalog „Europa & Orient 2018“ finden Sie weitere Details und Reisen.

Ihre Fragen, zum Inhalt der Studienreise, richten Sie bitte an: geokulturzeit E.Mail. kontakt@geokulturzeit.de   Fon. 05542.4834 

Die Tour in Bildern >>

Studienreise Wiesbaden

Wiesbaden und Umgebung
Edelsteine, heiße Quellen, Römer, Kelten und Johannes Gutenberg

Kurhaus Wiesbaden
Kurhaus Wiesbaden

Wiesbaden galt lange Zeit als ein wichtiger Kurort. Rund 26 warme Quellen treten hier zutage. Schon den Römern war die wohltuende Wirkung dieser Quellen bekannt. Sie gründeten auf dem heutigen Stadtgebiet von Wiesbaden eine Siedlung und nannten sie Aquae Mattiacorum.

Reisen Sie in familiärer Atmosphäre und lernen Sie auf dieser spannenden Entdeckungsreise Schauplätze der Natur- und Kulturgeschichte in Wiesbaden und Umgebung kennen. Der komfortable Minibus bietet auf den Tagesausflügen eine hohe Flexibilität.

Kochbrunnenspringer Wiesbaden
Kochbrunnenspringer
Auf einen Blick
  • 5 Tage Entdecker-Studienreise mit Heidi Rüppel und Jürgen Apel
  • Streifzüge durch die Geschichte Wiesbadens und seiner Umgebung
  • Aufenthaltsreise mit Tagesausflügen im komfortablen Minibus
  • Ein kleines Team entdeckungsfreudiger Menschen begibt sich auf Spurensuche!
  • Kleine Gruppe – maximal 7 Reisegäste

Termine
Frühjahr:
25.04.2018 – 29.04.2018 
23.05.2018 – 27.05.2018 

Herbst:
03.10.2018 – 07.10.2018 
17.10.2018 – 21.10.2018 

Rathaus am Schlossplatz und Marktkirche Wiesbaden
Rathaus am Schlossplatz und Marktkirche

Reiseverlauf: (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Wiesbaden (A).
Individuelle Anreise, Ankunft 13 Uhr. Gepäcktransfer zum Hotel. Danach kurzer Stadtrundgang zum Kochbrunnen und Kochbrunnenspringer am Kranzplatz, zur Heidenmauer und zum Römertor

Heidenmauer, Wiesbaden
Heidenmauer
Kochbrunnen

Anschließend geht es mit der Nerobergbahn hinauf zum Neroberg, dem Hausberg von Wiesbaden. Die ökologisch betriebene Wasserkraftbahn wurde 1888 als Drahtseil-Zahnstangen-Bahn errichtet. Vom Nerobergtempel aus hat man einen herrlichen Blick auf Wiesbaden und in den Oberrheintalgraben, der vor 30 Mio. Jahren noch von einem tropisch-warmen Meer geflutet war.
4 Übernachtungen: Hotel Oranien Wiesbaden****.
Billdergalerie Hotel Oranien >>

Nerobergbahn, Wiesbaden
Nerobergbahn

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Gutenberg Museum Mainz
Gutenberg Museum

2. Tag: Ausflug nach Mainz (F/A).
Besuch des Gutenberg-Museums mit Führung, eines der ältesten Druckmuseen der Welt, wo auch die berühmte Gutenbergbibel ausgestellt ist. Hier erfahren Sie viel über den Buchdruck und Johannes Gutenberg, der Mitte des 15. Jahrhunderts den Buchdruck revolutionierte.

Gutenberg-Denkmal, Mainz
Gutenberg-Denkmal

Anschließend geht es zu Fuß (rund 350 m) in die Schusterstraße, wo sich Gutenbergs Elternhaus befand und auch seine erste Druckwerkstatt, der Humbrechtshof, von dem nur der Treppenturm von 1548 erhalten geblieben ist. Blick in den Mainzer Dom. Mittagspause.

Mainzer Dom
Mainzer Dom

Am Nachmittag Besuch des freigelegten römischen Isis-Tempels. Das Heiligtum der Isis und Mater Magna entstand im 1. Jahrhundert und bestand bis ins 3. Jahrhundert. Der Tempel in Mainz ist der einzige ausgegrabene Tempel dieser Art, der sich der ägyptischen Göttin Isis widmet. Andere Isis-Tempel, wie z.B. in Köln, Aachen und Augsburg, sind nur schriftlich belegt.
Rückfahrt nach Wiesbaden.

Marktplatz Mainz
Marktplatz Mainz

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Römerkastell-Saalburg
Römerkastell-Saalburg

3. Tag: Ausflug in den Taunus (F/A).
Besuch des Römerkastells Saalburg mit Führung. Das Kastell, ein Nachbau aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts nach Christus, diente der Überwachung des Limes, einer römischen Grenzanlage, die sich allein in Deutschland über 500 km erstreckte. Rund 500 bis 600 Soldaten waren im Kastell stationiert. Der Saalburg-Rundweg entlang der Kastellmauer führt zu weiteren Sehenswürdigkeiten aus römischer Zeit und den Überresten des römischen Limes (UNESCO-Weltkulturerbe).

Limes bei der Saalburg
Limes bei der Saalburg

Mittagspause am Taunus-Informationszentrum in Oberursel. Hier am Fuße des Taunus befand sich eine keltische Siedlung – das Heidetränk-Oppidum. Kleiner Rundgang mit Informationen zur Keltenstadt, die im 1. Jahrhundert vor Christus eines der wichtigsten Stammeszentren in Hessen war und die erste Siedlung im Rhein-Main-Gebiet mit „Großstadtflair“.
Rückfahrt nach Wiesbaden.

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Edelstein im Steinkaulenberg, Idar-Oberstein
Edelstein im Steinkaulenberg

4. Tag: Ausflug in den Hunsrück (F/A). 
Besuch der Edelsteinmine in Idar-Oberstein. Sie ist die einzige in Europa für Besucher zugängliche Edelsteinmine. Vor allem Achate und Jaspis sind hier gefunden worden.

Edelsteinmine, Idar-Oberstein
Edelsteinmine

Anschließend Besuch der historischen Weiherschleife, einer Edelsteinschleiferei. Auf dieser Tour erfahren Sie viel über das Edelsteinhandwerk, von seinen Anfängen bis zur Gegenwart, und der Herkunft der Edelsteine, wie sie in den Berg gekommen sind und unter welchen Mühen sie abgebaut wurden, warum der Abbau aufgegeben wurde und die Menschen aus dem Hunsrück ihr Glück in Südamerika, in Brasilien suchten, wo die Edelsteine so einfach als Pflaster auf der Straße lagen.
Rückfahrt nach Wiesbaden.

Weiherschleife Idar-Oberstein
Weiherschleife

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Schloss Biebrich, Wiesbaden
Schloss Biebrich

5. Tag: Wiesbaden Schloss Biebrich (F).
Nach dem Frühstück fahren Sie hinunter an den Rhein zum Schloss Biebrich, eine barocke Residenz der ehemaligen Fürsten von Nassau. Im Biebricher Schlosspark findet seit 1929 jährlich das internationale Pfingstreitturnier statt.

Rheinufer bei Biebrich
Rheinufer bei Biebrich

Spaziergang entlang des Rheins mit Informationen zu den Fossilfunden in den Mosbacher Sanden (darunter waren auch Knochen von Riesenlöwen) und den Meereskalken, aus denen die Firma Dyckerhoff weißen Portlandzement herstellt, der bereits 1886 nach Amerika zum Bau der Freiheitsstatue in New York geliefert wurde.
In der Rotunde des Schlosses gibt es ein Restaurant.
Hier lassen Sie die Reise gemütlich ausklingen. Transfer zum Bahnhof gegen 14 Uhr. Individuelle Rückreise.

Schloss Biebrich, Wiesbaden
Schloss Biebrich
Eingeschlossene Leistungen 
  • Transfers und Ausflüge im komfortablen Kleinbus lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder und Führungen lt. Reiseprogramm
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm
  • 4 Übernachtungen in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Informationsmaterial

Teilnehmer
Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 4, max. 7 Personen.

Reiseleitung
Dipl. Geographin Heidi Rüppel und Dipl. Geograph Jürgen Apel (Natur- und Kulturgeschichte, Geographie)

Reise ab/bis

ab/bis Wiesbaden

Gut zu wissen
An- und Rückreise mit PKW: das Hotel hat einen eigenen Hotelparkplatz.

Termine:
25.04.2018 – 29.04.2018
23.05.2018 – 27.05.2018
03.10.2018 – 07.10.2018
17.10.2018 – 21.10.2018 
 

Preise pro Person:
DZ:  1.595 EUR 
EZ:  1.847 EUR 

Wichtiger Hinweis
Reiseveranstalter: Karawane Reisen GmbH & Co. KG
(Reise-ID: 24168 Karawane Webcode)

Abkürzungen 
A = Abendessen, F = Frühstück, DZ = Doppelzimmer, EZ = Einzelzimmer.

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Für Fragen zur Organisation und für Ihre Anmeldung wenden Sie sich bitte an den Veranstalter:

 Karawane Reisen Gmbh & Co. KG
Pf 909
71609 Ludwigsburg
Fon. 07141.284820
e-mail: studienreisen@karawane.de

Internet: www.karawane.de (Reise-ID: 24168)

Den Reisen liegen die Allgemeinen Reisevereinbarungen des Veranstalters zugrunde. Auf der Website des Veranstalters und seinem Katalog „Europa & Orient 2018“ finden Sie weitere Details und Reisen.

Ihre Fragen, zum Inhalt der Studienreise, richten Sie bitte an: 
geokulturzeit
Unterdorfstraße 13
37217 Witzenhausen

E.Mail. kontakt@geokulturzeit.de  
Fon. 05542.4834 

Die Tour in Bildern >>

Geführte Wohnmobil Reisen

Wohnmobil – Exkursion
Geführte Themenreise entlang der „Kupferstraße“

Auf den Spuren der Natur- und Menschheitsgeschichte  

Begleiten Sie uns mit Ihrem Wohnmobil auf unserer zwölftägigen Erkundungs-Tour entlang der „Kupferstraße“ vom Chiemgau aus über die Alpen nach Südtirol bis zum Gardasee und in die Monte Lessini.

Eine Reise mit speziellen Besichtigungen und Wanderungen unter wissenschaftlicher Leitung.

Wer wir sind

geokulturzeit Studienreisen und Exkursionen
Heidi Rüppel und Jürgen Apel

Was ist die „Kupferstraße“?

Die „Kupferstraße“ ist eine alte Handelsroute, auf der auch Ötzi, der Mann aus dem Eis, vor mehr als 5.000 Jahren unterwegs war.
Die Kupferstraße ist rund 500 km lang. Sie beginnt in den Feuersteinbrüchen in den Monte Lessini bei Verona, östlich des Gardasees, und führt von dort aus über Bozen, Meran in den Vinschgau und durch das Schnalstal weiter über den Alpenhauptkamm ins Ötz- und Inntal, bis hin zu den zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Pfahlbaudörfern am Mondsee und Attersee.

Entlang der „Kupferstraße“ werden Sie wunderbare Landschaften kennenlernen, Museen besuchen, archäologische Ausgrabungsstätten und Originalschauplätze, an denen urgeschichtliche Menschen gewohnt, gerastet und geschlafen haben, wo sie kultische Rituale vollzogen und Gottheiten verehrt haben und wo sie ihre Rohstoffe, wie das Kupfer, gewonnen und weiterverarbeitet haben. Darüber hinaus erfahren Sie viel über die Entstehungsgeschichte der alpinen Landschaften und die geologischen Prozesse und klimatischen Einflüsse, die die Alpen geformt haben.

Termin 
So 17. Juni 2018 – Fr 29. Juni 2018 

Programm (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Anreise
Eigene Anreise nach Ebersberg. Am Abend Treffen der Exkursionsteilnehmer. Kennenlernen und Besprechung des Programmablaufs für die nächsten Tage.
Übernachtung: Wohnmobil-Stellplatz beim Gasthof Huber.

2. Tag: Ebersberger Alm – Chiemsee – Mondsee (155 km) 
Tagesthema: Eiszeit, die Entstehung der Seenlandschaft und Besiedlung durch den Menschen.

Am Vormittag fahren wir zur Ebersberger Alm. Vom 35 m hohen Aussichtsturm aus hat man bei guter Sicht einen herrlichen Blick auf die Alpen und das eiszeitlich geprägte Rosenheimer Land und Inntal. Während der Eiszeit, vor rund 20.000 Jahren, waren die Alpen komplett vergletschert. Mächtige Auslassgletscherzungen breiteten sich bis weit ins Alpenvorland hinaus aus, so auch der Inn- und Chiemseegletscher. Das Eis reichte bis zur Ebersberger Alm.

Alpenvorland mit Blick zum Großvenediger
Alpenvorland mit Blick zum Großvenediger

Von der Ebersberger Alm aus geht die Fahrt weiter durch die hügelige Moränenlandschaft Richtung Wasserburg und nach Seebruck am Chiemsee, einem mit Schmelzwasser gefüllten Schurfbecken des Gletchereises. Auf dem Weg dorthin werden wir noch eine imposante Hinterlassenschaft des Eises, einen so genannten Findling aufsuchen (Gewicht: 200 Tonnen), den der große Inngletscher bis nach Edling transportiert hat.

Chiemsee bei Seebruck
Chiemsee bei Seebruck

In Seebruck unternehmen wir einen kleinen Spaziergang entlang des Seeufers und besuchen die Überreste eines römischen Räucherhauses (Darre).
Von Seebruck aus geht die Reise weiter in Richtung Mondsee (95 km).
Übernachtung: Wohnmobil-Stellplatz zwischen Mondsee und Irrsee (Bauernhof oder Campingplatz).

3. Tag: Mondsee am Mondsee – Attersee – Seewalchen (85 km)
Tagesthema: Geschichte der Pfahlbaukultur / Technologiezentrum der Kupfergewinnung und -verarbeitung

Am Vormittag besuchen wir das Pfahlbaumuseum in Mondsee. Die untergegangenen Pfahlbaudörfer von Mond- und Attersee sind 2011 zusammen mit weiteren Pfahlbaudörfern im gesamten Alpenraum zum Welterbe der UNESCO ernannt worden. Während der Jungsteinzeit, vor mehr als 5.000 Jahren, lebten an Mond- und Attersee Bauern. Neben der Landwirtschaft widmeten sich die Menschen auch der Kupfergewinnung und – verarbeitung. Das Mondseeland muss so etwas wie ein Technologiezentrum der Kupfergewinnung und -verarbeitung gewesen sein. Die Leute vom Mondsee betrieben regen Fernhandel. Die Handelsbeziehungen reichten über die Donau bis zum Schwarzen Meer.

Seewalchen am Attersee
Pavillon am Attersee
Mondseer Einbaum
Mondseer Einbaum

Am Nachmittag besuchen wir die untergegangenen Pfahlbaustationen entlang des Mond- und Attersees. Auf einer ufernahen Straße fahren wir von Mondsee aus nach Seewalchen am Attersee. Die Fahrt ist ein Erlebnis. Immer wieder hat man schöne Ausblicke und man kommt sehr nah an Mond- und Attersee heran.

Mondsee
Mondsee

Eine der Welterbestätten liegt in See, am Fuße des Schafberges – einem fossilen Riff, das während der Alpenbildung viele tausend Kilometer von der Nordküste Afrikas bis hierher verfrachtet worden ist. Hier legen wir einen Stopp ein. Leider ist von den Pfahlbaudörfern nichts mehr zu sehen. Die Überreste liegen unter Wasser.

Bei Misling sind Boots- und Badehäuser in den See hineingebaut, Holzkonstruktionen auf Pfählen. Sie vermitteln einen kleinen Eindruck davon, wie die Pfahlbauten das Seeufer hier einst säumten. In Seewalchen lassen wir den Tag ausklingen.
Rückfahrt zum Stellplatz zwischen Mondsee und Irrsee (Bauernhof oder Campingplatz).
Einkaufmöglichkeit: Am Vormittag in Mondsee.

4. Tag: Mühlbach am Hochkönig (105 km)
Tagesthema: 4.000 Jahre Bergbaugeschichte und Kupfererzgewinnung

Heute verlassen wir das Mondseeland und fahren an Salzburg, der Burg Hohenstein und dem Götschenberg vorbei zum Mitterberg nach Mühlbach am Hochkönig, der mächtigsten Kupfererzlagerstätte der Ostalpen. Über viele Jahrtausende wurde hier Erz abgebaut. Vom Mitterberg hatten auch die jungsteinzeitlichen Pfahlbauer von Mond- und Attersee mit großer Wahrscheinlichkeit ihr Erz bezogen. Am Vormittag besuchen wir das Bergbaumuseum in Mühlbach. Anschließend fahren wir hinauf zum Arthurhaus (Hotel und Gaststätte) und zu unserem Stellplatz.

Wanderung im prähistorischen Kupfererzabbaugebiet
Wanderung im prähistorischen Kupfererzabbaugebiet

Vom Arthurhaus aus unternehmen wir einen kleinen Spaziergang entlang des Erzweges. Zunächst werfen wir einen Blick in das so genannte Keltenloch, einen schräg in den Berg getriebenen bronzezeitlichen Grubenbau, wo mittels Feuersetzen das Erz gewonnen wurde. Anschließend geht es zum Murmeltierfelsen, wo seit Jahrzehnten eine Murmeltierfamilie ihr festes Quartier bezogen hat, und weiter in das prähistorische Erzabbaugebiet am Hochkeil und auf dem Troiboden, wo bei archäologischen Grabungen unter anderem ein Kupferbeil gefunden wurde, wie es der berühmte Gletschermann Ötzi bei sich trug. Hier hatten vermutlich auch die Pfahlbauer von Mondsee- und Attersee ihre Minen.
Übernachtung: Wohnmobil-Stellplatz Arthurhaus am Hochkönig (1.500 m ü.N.N.).
Einkaufmöglichkeit: In Mühlbach nach Besuch des Museums.

Arthurhaus am Hochkönig
Wohnmobil-Stellplatz am Hochkönig Arthurhaus am Hochkönig

5. Tag: Reisetag entlang der „Kupferstraße“ ins Ötztal (315 km)
Tagesthema: Stuibenfall, Felssturz zu Köfels und Längenfelder Becken

Heute setzen wir unsere Reise auf der „Kupferstraße“ fort und fahren von Mühlbach aus in Richtung Salzburg und weiter durch das Inntal, vorbei an Schwaz und Innsbruck, ins Ötztal nach Umhausen zum Felssturz zu Köfels und zum Stuibenfall, wo wir gegen Mittag ankommen werden.

Stuibenfall im Ötztal
Stuibenfall im Ötztal

Der Felssturz zu Köfels ereignete sich vor etwa 9.600 Jahren. Rund 3 Kubikkilometer Gestein stürzten vom gegenüberliegenden Berg in die Tiefe und riegelten das Ötztal auf einer Länge von circa 3 Kilometern ab. Das Wasser der Ötztaler Ache staute sich im Längenfelder Becken zu einem riesigen See. Die jungsteinzeitlichen Händler mussten diesen See umgehen. In Burgstein – wo ein Schalenstein auf einen prähistorischen Siedlungsplatz hindeutet – könnten die Händler gerastet haben und dabei einen wunderschönen Blick auf den See genossen haben. Irgendwann schaffte es die Ache, die Felssturzmassen zu durchbrechen und das Wasser des Sees floss ab. Die Maurachschlucht war entstanden, die wir durchfahren werden. Heute gibt es den See nicht mehr und das Längenfelder Becken liegt trocken und ist besiedelt.

Felssturz zu Köfels
Felssturz zu Köfels

Bevor wir unseren Campingplatz in Huben (15 km) aufsuchen, fahren wir nach Burgstein und unternehmen von der Jausenstation Siggi aus einen kleinen Spaziergang zum Schalenstein und zur 82 m langen Hängebrücke, 150 m über Tal. Von hier aus bietet sich uns ein grandioser Blick in das Längenfelder Becken und zum Köfels-Felssturz.
Übernachtung: Wohnmobil-Stellplatz auf dem Campingplatz in Huben.
Einkaufmöglichkeit: Supermarkt in Längenfeld.

6. Tag: Vent im Ötztal (60 km)
Tagesthema: Steinzeitliche Jäger und Händler

Am Vormittag fahren wir nach Vent (evtl. mit ÖVM). Hier besuchen wir zunächst das Widum und schauen uns die Naturparkausstellung an. Danach machen wir einen kleinen Dorfrundgang und besuchen die Bergsteigerkapelle.

Talleitspitze 3.408 m bei Vent
Vent im Ötztal

Nach einer Pause unternehmen wir eine gemütliche Wanderung auf dem archäologischen Wanderweg A2 in Richtung Similaun zu den Originalschauplätzen, an denen steinzeitliche Jäger und Händler gerastet und geschlafen haben (Hohler Stein) und wo sie kultische Rituale vollzogen und Gottheiten verehrt haben (Kaser).

Weg zur Martinbusch Hütte
Archäologischer Wanderweg mit der Gipfelpyramide des Similaun im Blick

Anforderung: Von Vent bis zum Hohlen Stein sind es 1,5 km (150 Höhenmeter), bis zum Kaser weitere 2 km und 100 Höhenmeter. Der Weg ist ein gut ausgebauter Fahrweg – bequem zu gehen. Die Wanderung bis zum Kaser ist optional.
Gegen Abend fahren wir zurück zum Campingplatz in Huben.
Einkaufmöglichkeit: Kaufhäusl in Vent.

7. Tag: Reisetag über den Reschenpass nach Südtirol – Naturns (160 km) 
Tagesthema: Wo hat Ötzi gelebt?

Nach dem Frühstück verlassen wir Vent und fahren über Landeck und den Reschenpass nach Südtirol bis Schloss Juval. Ab Imst folgen wir der alten Römerstraße Claudia Augusta. Kurzer Stopp am Haidersee mit Blick zum Ortler.

Heuernte am Haider See nit Ortler (3.905 m)
Blick vom Reschenpass zum Ortler (3.905 m)

Weiter geht es in den Vinschgau, vorbei am Tartscher Bühel und Vinschger Sonnenberg mit seiner einzigartigen Steppenvegetation. Schloss Juval liegt am Eingang des Schnalstales. Ankunft dort gegen Mittag. Shuttle Busse bringen uns den Burgberg hinauf zum Schloss bzw. zum Messner Mountain Museum, das wir besuchen können.

Schloss Juval - Messner Mountain Museum
Schloss Juval – Messner Mountain Museum

Vom Schloss aus unternehmen wir einen Spaziergang entlang des Schnalswaals zum Oberortlhof und zur neolithischen Grabungsstätte am Burgberg. Hier könnte Ötzi, der Mann aus dem Eis, gewohnt haben. Von der Grabungsstätte aus genießen wir einen herrlichen Blick ins Etschtal und auf die zahllosen Apfelplantagen des Vinschgaus.

Grabungsstätte am Burgberg von Schloss Juval
Grabungsstätte am Burgberg von Schloss Juval

Anschließend geht es zu Fuß oder per Shuttle Bus hinunter ins Tal, zurück zum Parkplatz am Vinschger Bauernladen. Von hier aus sind es bis zu unserem Stellplatz in Naturns nur ein paar Kilometer.
Übernachtung: Wohnmobil-Stellplatz Campingplatz Naturns (mit Schwimmbad).
Einkaufmöglichkeit:
Supermarkt in Naturns.

8. Tag: Durchs Schnalstal nach Unser Frau zum ArcheoParc – nach Vernagt  und Kurzras (26 km)
Tagesthema: „Ötzi“ – der Mann aus dem Eis und das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit – Schaftrieb (Transhumanz)

Dieser Tag steht ganz im Zeichen von „Ötzi“. Am Vormittag besuchen wir den ArcheoParc Schnals in Unser Frau. Das Freilichtmuseum berichtet anschaulich über das Leben der Menschen der Jungsteinzeit und über Ötzis Lebensraum.

Archeoparc Schnals
Archeoparc Schnals

Gegen Mittag fahren wir nach Vernagt. Hier findet alljährlich im Herbst die Schafschoad statt. Vom türkisfarbenen Vernagt-Stausee aus könnten wir am Nachmittag einen Spaziergang hinauf zum Tisenhof, einem urigen Bergbauernhof mit Jausenstation auf 1.814 m Seehöhe unternehmen. Der Hof liegt am Eingang des Tisentals, durch das die steinzeitlichen Händler zogen, um von der Alpensüd- auf die Alpennordseite zu gelangen oder in umgekehrter Richtung. Beladen waren sie mit allerlei Handelsgütern, wie Getreide, Salz, Feuerstein und Kupfer.

Wanderung entlang des Vernagt Stausees
Wanderung entlang des Vernagt Stausees

Anforderung: Spaziergang Vernagt-Tisenhof: 1,5 km und 150 Höhenmeter (asphaltierte Fahrstraße).

Wir könnten aber auch weiter fahren nach Kurzras zu unserem Stellplatz und bei schönem Wetter am Nachmittag mit der Schnalstaler Gletscherbahn hinauf auf den Alpenhauptkamm (3.212 m) in die Nähe der Ötzi-Fundstelle (wird nicht besucht) fahren.

Ötzi-Fundstelle am Tiesenjoch
Ötzi-Fundstelle am Tiesenjoch

Übernachtung: Wohnmobil-Stellplatz Kurzras CaravanPark Schnalstal (2.000 m ü.N.N.)

9. Tag: Archeoparc in Villanders, Villanderer Alm – St. Magdalena (175 km)
Tagesthema: Siedlungsspuren aus der Steinzeit / Entstehung der Dolomiten

Heute geht es ins schöne Eisacktal, wo der Mann aus dem Eis vermutlich seine frühe Kindheit verbracht hat. Wir besuchen den Archeoparc in Villanders (mit Führung), eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten mit Siedlungsspuren von der Mittelsteinzeit über die Jungsteinzeit und Bronzezeit bis zur Römerzeit (110 km).

Archeoparc in Villanders
Archeoparc in Villanders

Die Mittagspause verbringen wir auf der Villanderer Alm mit Blick auf die Dolomiten und hinüber zum Brandopferplatz auf der Schlernhochfläche. Für weitere schöne Ausblicke bietet sich eine kleine Wanderung auf der Alm an.

Villanderer Alm mit Blick in die Dolomiten
Villanderer Alm mit Blick in die Dolomiten

Gegen Abend müssen wir einen Platz für die Nacht aufsuchen. Um einen guten Start für den nächsten Tag zu haben, müssen wir die Talseite noch wechseln und durch das Villnösstal nach St. Magdalene bzw. bis zur Zanser Alm fahren.

Bevor wir den Stellplatz aufsuchen, ist noch genügend Zeit für einen Abstecher nach Feldthurns zu einem frei zugänglichen kupferzeitlichen Kultplatz (Totenkult), einer megalithischen Anlage mit Steinkreisen. Anschließend fahren wir hinunter nach Brixen und unternehmen dort einen kleinen Stadtrundgang und lassen den Tag gemütlich ausklingen, evtl. bei einem Abendessen.

Brixner Dom
Brixner Dom

Der Stellpaltz im Villnösstal ist ein Wanderparkplatz. In der Regel kehrt da ab 19 Uhr erst Ruhe ein.
Übernachtung: Wanderparkplatz Zanser am Fuße der Geisler Spitzen (Wohnmobil-Stellplatz, 1.670 m ü.N.N.).
Einkaufmöglichkeit: Supermarkt in Brixen.

10. Tag:  Geisler Spitzen
Tagesthema: Geologie – urzeitliche Riffe

Abseits der Kupferstraße lassen wir es heute ruhig angehen. Wir könnten eine kleine Wanderung unterhalb der Geisler Spitzen unternehmen. Hier hat Extrembergsteiger Reinhold Messner in seiner Jugend die ersten Klettererfahrungen gesammelt.

Geisler Spitzen
Geisler Spitzen

Alternativ dazu könnten wir aber auch nur eine der in der Nähe liegenden Almen besuchen und den Blick auf die Geisler Spitzen genießen. Oder aber wir besuchen das Naturparkhaus in St. Magdalena.
Übernachtung: Wanderparkplatz Zanser Alm (Wohnmobil-Stellplatz).

11. Tag: Castelfeder – Gardasee (165 km)
Tagesthema: Pfahlbauten Fiavé 

Heute geht es zurück auf die Kupferstraße in Richtung Gardasee. Nach circa einer Stunde Fahrzeit werden wir einen Abstecher nach Castelfeder machen, ein alter Siedlungs- und Kultplatz, der bis in die Bronzezeit zurückreicht. Sicher rasteten hier auch die jungsteinzeitlichen Händler, die mit Feuersteinen aus den Monte Lessini beladen waren. Im 5. Jahrhundert errichteten die Römer hier eine Bastion zum Schutz gegen die Germanen. Die Siedlung war umgeben von einer rund 500 m langen Stadtmauer, die in ihrer Bauweise an die Stadtmauer Konstantinopels, das heutige Istanbul, erinnert. Reste dieser Mauer sind noch erhalten.

Alter Siedlungs- und Kultplatz Castelfeder
Alter Siedlungs- und Kultplatz Castelfeder

Nach einem kleinen Spaziergang über das vom Gletschereis abgeschliffene Felsplateau aus rötlichem Vulkangestein (Quarzporphyr) bietet sich uns von den Kuchelen, den Resten der Stadtmauer, ein grandioser Ausblick ins breite Etschtal und zur Salurner Klause. Ein artenreicher submediterraner Buschwald gedeiht hier prächtig. Im Schatten der Bäume lässt es sich hier auch an heißen Tagen gut aushalten. Zeit für ein Päuschen.

Area archeologica palafitte di Fiavé
Area archeologica palafitte di Fiavé

Anschließend geht unsere Tour weiter nach Süden zu den Pfahlbausiedlungen südlich der Alpen. Wir besuchen den frei zugänglichen Area archeologica palafitte di Fiavé und das Museum.
Übernachtung: Wohnmobil-Stellplatz Riva del Garda.

12. Tag: Gardasee – Monte Lessini
Heute endet unsere gemeinsame Reise auf der Kupferstraße. Nun können Sie ihre Zeit frei gestalten und bleiben vielleicht noch ein paar Tage zum Relaxen am Gardasee oder besuchen auf der Rückreise noch den „Ötzi“ im Archäologiemuseum in Bozen. Wer möchte, kann sich uns anschließen und sich mit auf die Suche nach den Feuersteinbrüchen in den Monte Lessini bei Verona begeben. Nicht nur in den untergegangenen Pfahlbausiedlungen an Mond- und Attersee wurde dieser zu Werkzeugen und Waffen verarbeitete Feuerstein gefunden, auch Ötzi trug Werkzeuge und Waffen (Pfeilspitzen) aus Feuerstein aus den Monte Lessini bei sich.

Ponte di Veja

Von Riva del Garda sind es nur ca. 50 km bis nach Sant‘Anna d‘Alfaedo. Ganz in der Nähe sollen die Feuersteinbrüche liegen.
Ende einer eindrucksvollen Reise.

WoMo Exkursion

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