Wanderurlaub Ötztaler Alpen

Unterwegs auf Urwegen
Wanderurlaub Ötztaler Alpen
Rund um das Bergsteigerdorf Vent
Aufenthaltsreise mit Ausflügen & geführten Wanderungen

Termine
7 Tage    07.07. – 13.07.2019
7 Tage    18.08. – 24.08.2019

Genusswandern
Gutes tun für Körper Geist und Seele
Die Wanderreise richtet sich an Menschen, die nicht unbedingt die sportliche Herausforderung suchen, die gemütliche Wanderungen in der Natur bevorzugen – auf denen viel Zeit bleibt für den Blick auf das Schöne und historisch Interessante links und rechts des Weges. 

Aufenthaltsreise im Bergsteigerdorf Vent
In Vent können Sie der hektischen und lauten Welt entfliehen. Auf den Spuren steinzeitlicher Jäger und Händler geht es durch archaische Naturräume. Genießen Sie die Ruhe und klare Bergluft und schauen Sie den Bergen einfach nur beim „Wachsen“ zu. Der Begriff Zeit bekommt plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Ruhe kehrt ein und Sie finden zu sich selbst.
Auf den geführten Wanderungen werden Sie viel über die Natur, die Steine, Gletscher und Kulturgeschichte der Ötztaler Alpen erfahren.

Anmerkung
Die Wanderungen sind auch für Wandereinsteiger mit einer guten Grundkondition geeignet. Die Wege sind gut ausgebaut und leicht begehbar. Festes Schuhwerk ist in alpinem Gelände dennoch erforderlich.

Sie wohnen
In einer komfortablen Ferienwohnung mit naturbelassenem Holz (Zirbenholz) im Sonnhof in Vent
oder im ***Hotel Bergwelt. Beide Unterkünfte verfügen über eine hauseigene Sauna.

Wer sich für die Unterbringung in einer Ferienwohnung im Sonnhof entschieden hat, kann im angrenzenden Hotel Bergwelt eine HP hinzubuchen.

Bergsteigerdorf Vent

Reiseverlauf: (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Individuelle Anreise/Mitfahrt im Tourbus (A)
Begrüßung am späten Nachmittag im Bergsteigerdorf Vent auf 1.890 m Höhe. Das Prädikat „Bergsteigerdorf“ bekam der kleine Ort hoch oben in den Ötztaler Alpen zusammen mit weiteren 20 Bergdörfern in den Alpen von den Alpenvereinen verliehen. Besonders ursprüngliche Orte mit Alpingeschichte, und da kann Vent wirklich einiges bieten, einem funktionierenden Dorfleben und einem weitgehend intakten Landschaftsbild sollten in ihrer nachhaltigen Entwicklung unterstützt werden. Am Abend Besuch der Naturparkausstellung im Widum in Vent.
6 Übernachtungen Appartements Sonnhof/***Hotel Bergwelt in Vent

Rofenhöfe und Barteb`ne (siehe Pfeile)

2. Tag: Eingewöhnungstag – Spaziergang zu den Rofenhöfen (F/A)
Heute heißt es erst einmal ankommen in Vent und sich an die Höhe gewöhnen bei einem gemütlichen Dorfrundgang und Spaziergang über die Barteb`ne und Hängebrücke zu den Rofenhöfen, der höchstgelegenen bäuerlichen Dauersiedlung der Ostalpen auf 2.014 m Höhe. Am Nachmittag Fahrt mit dem Sessellift (nicht im Reisepreis enthalten) von Vent aus hinauf zur Stableinalm (2.365 m Höhe), von wo aus Sie einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt genießen können. Hier soll es einen hervorragenden Kaiserschmarrn geben!
Anspruch Vent – Rofenhöfe: 2,2 km, 150 Höhenmeter.

Haflingerweiden oberhalb der Rofenhöfe

3. Tag: Durch die Rofenschlucht in Richtung Hochjoch Hospiz (F/A)
Von Vent aus geht es zunächst wieder zu den Rofenhöfen und dann weiter zu den Haflingerweiden und durch die spektakuläre Rofenschlucht. Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Vernagtferner mit seiner Zunge immer wieder in die Rofenschlucht vorgestoßen und hat den Rofenbach aufgestaut. Ein riesiger Eisstausee bildete sich dann unterhalb des Hochjoch Hospiz. Immer wieder hat es Eisstauseeausbrüche gegeben. Sie lockten Wissenschaftler und Schaulustige nach Vent. Spuren der Vergletscherung findet man überall.
Anspruch
Vent – Rofenhöfe – Rofenschlucht: 6 km, 470 Höhenmeter.

Optional: Auf Wunsch kann die Wanderung auch bis zum Hochjoch Hospiz (Alpenvereinshütte auf 2.413 m Höhe) fortgesetzt werden.
Anspruch
Vent – Hochjoch Hospiz: 8,5 km, 750 Höhenmeter.

Video: Wanderung duch die Rofenschlucht in Richtung Hochjoch Hospiz

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Archäologischer Wanderweg mit der Gipfelpyramide des Similaun im Blick

4. Tag: Auf dem Ötztaler Urweg in Richtung Martin-Busch-Hütte (F/A) 
Tageswanderung auf dem bequem zu gehenden Ötztaler Urweg (archäologischer Wanderweg A2, gut ausgebauter Fahrweg) von Vent aus durch das Niedertal in Richtung Martin-Busch-Hütte – den heiligen Berg Similaun dabei immer im Blick. Der Ötztaler Urweg ist Teil einer alten Handelsroute, auf der Menschen der Jungsteinzeit, auch Ötzi, der Mann aus dem Eis, vor mehr als 5.000 Jahren unterwegs waren. Im Mittelalter nutzten Pilger diesen Weg, um von Augsburg aus nach Santiago de Compostela zu gelangen. Seit gut 600 Jahren wird der Ötztaler Urweg auch für den Schaftrieb vom Südtiroler Schnalstal ins hintere Ötztal genutzt.
Der Weg führt zu Originalschauplätzen, an denen steinzeitliche Jäger und Händler gerastet, übernachtet (Hohler Stein), kultische Rituale vollzogen und Gottheiten verehrt haben (Kaser).
Tagesziel sind die geheimnisvollen Steinanordnungen auf der Kaser.
Anspruch Vent – Kaser: 4 km, 300 Höhenmeter.

Optional: Auf Wunsch kann die Wanderung auch bis zur Martin-Busch-Hütte (Alpenvereinshütte auf 2.501 m Höhe) fortgesetzt werden.
Anspruch
Vent – Martin-Busch-Hütte: 8 km, 770 Höhenmeter.

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Zirbenwald

5. Tag: Ausflug nach Obergurgl – Wanderung durch den Zirbenwald ins Rotmoostal (F/A)
Fahrt nach Obergurgl mit Tourbus/ÖPNV/eigenem PKW. Die Tour beginnt am Ortseingang von Obergurgl. Vom Parkplatz aus geht es zunächst durch den Wintersportort Obergurgl in Richtung Zirbenalm und durch einen herrlich alten Zirbenwald (Naturdenkmal), vorbei am Rotmooswasserfall, in das breite Rotmoostal. An der Schönwieshütte bietet sich die Gelegenheit für eine Rast. Wie weit es uns in das eiszeitlich geprägte und landschaftlich besonders schöne Rotmoostal ziehen wird, entscheiden wir vor Ort. Der Rückweg führt wieder durch den schönen Zirbenwald. Tief durchatmen und genießen.
Anspruch
Obergurgl – Schönwieshütte: 5 km, 420 Höhenmeter.

Rotmoostal

6. Tag: Ausflug nach Umhausen zum Köfels-Felssturz und Stuibenfall (F/A)
Fahrt nach Umhausen mit Tourbus/ÖPNV/eigenem PKW. Der Felssturz zu Köfels ist der größte Felssturz der Zentralalpen. Er ereignete sich vor etwa 9.600 Jahren. Rund 3 Kubikkilometer Gestein stürzten vom gegenüberliegenden Berg in die Tiefe und riegelten das Ötztal auf einer Länge von circa 3 Kilometern ab. Ein neuer Berg war entstanden: der Tauferberg. Das Wasser der Ötztaler Ache staute sich im Längenfelder Becken zu einem riesigen See. Von Umhausen aus geht es den Tauferberg hinauf nach Niederthai. Auch hier gab es einen See, wovon Seeterrassen zeugen.
Von Niederthai aus unternehmen wir eine kleine Wanderung entlang des Horlachbaches zur Aussichtsplattform Stuibenfall, mit 159 Meter Fallhöhe der höchste Wasserfall Tirols. Erleben Sie die Kraft der tosenden Wassermassen unter Ihren Füßen. Anschließend geht es zurück nach Niederthai. Am frühen Nachmittag sind wir wieder zurück in Vent und lassen dort den Tag und unsere gemeinsame Reise gemütlich ausklingen.
Anspruch
Niederthai – Aussichtsplattform Stuibenfall: 2 km, 180 Höhenmeter (bergab)

Stuibenfall bei Umhausen

7. Tag: Heimreise (F)
Individuelle Heimreise oder Rückfahrt mit Tourbus.

Termine
7 Tage 07.07. – 13.07.2019
7 Tage 18.08. – 24.08.2019

Leistungen
6 Übernachtungen Ferienwohnung im Sonnhof oder
6 Übernachtungen Hotel Bergwelt mit HP

Mahlzeiten lt. Reiseprogramm
5 geführte Wanderungen laut Programm
Infomaterial

Im Reisepreis nicht enthalten
Fahrten mit Bus (ÖPNV) nach Umhausen und Obergurgl.
Fahrt mit Sessellift zur Stäbleinalm.

Teilnehmerzahl
Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl max. 8, min. 5.

Reiseleitung
Dipl. Geographin Heidi Rüppel und Dipl. Geograph Jürgen Apel
(Natur- und Kulturgeschichte, Geographie)

Preis pro Person
ab 565 EUR im Sonnhof und eigener Anreise
795 EUR im Hotel Bergwelt, DZ mit HP und eigener Anreise
EZ-Zuschlag: 114 EUR (DZ zur Alleinbenutzung)

Mitfahrt im Tourbus
200 EUR Aufpreis p.P.,
ab/bis Witzenhausen (Sprinter, 9-Sitzer).
Zustiegs- und Ausstiegsmöglichkeit: Göttingen Bhf., Kassel-Bhf.-Wilhelmshöhe, München-Hbf.

Abkürzungen:
A = Abendessen, F = Frühstück, DZ = Doppelzimmer, EZ = Einzelzimmer.